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Rotkäppchen auf Linguistisch |
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Geschrieben von: Administrator
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Freitag, den 01. April 2005 um 00:00 Uhr |
Rotkaeppchen auf Linguistisch
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Es war einmal ein spezifiziertes Subjekt (Kaeppchen), dem wurde ein
Feature (+rot) zugeordnet.
GROSSMUTTER zeigt negative Evidenz fuer die Wohlgeformtheitsbedingungen ihrer
Oberflaechenstruktur, und MUTTER postulierte die probabilistische Strategie:
-- Bewege diesen Output zyklischer Transformationen (Kuchen + Wein) zu
GROSSMUTTER.
-- Verstosse dabei nicht gegen die Weg-Insel-Beschraenkung.
Die Strategie war funktional, scheiterte jedoch an dem Merkmalsbuendel
WOLF (+boese), das sich in der Distribution WALD befand. WOLF dekodierte die
Bewegungsregel von ROTKAEPPCHEN, plazierte sich vor diesem in die vorgesehene
Position und wendete auf GROSSMUTTER eine Tilgungstransformation an.
Ein explorativ orientierter JAEGER sensierte auditiv Dreikonsonantenkluster
mit Sonoritaetsgipfel und klassifizierte das Lautkontinuum als Schnarchen.
Nachdem er sich in eine benachbarte Position bewgt hatte, analysierte er
messerscharf die signifikannte Tiefenstruktur:
-- WOLF -- MAGEN: (Grossmutter + Rotkaeppchen).
Damit ueberliess er das Phaenomen seinem Schicksal und eilte zum Schreibtisch,
wo er diese innovatorische Erkenntnis in einer 200 Seiten langen Arbeit nieder-
legte, mit der er die Umformulierte Normalosoerte Standardisierte Intensivierte
Nullifizierte Nominalphraseologie (UNSINN) realisierte.
Durch minimale Faktorisierung wurde er auf einen professoralen Hochsitz
passiviert. Und wenn er nicht getilgt wurde, sitzt er dort heute noch.
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